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Musik und Gesang stimmen wunderbar auf Weihnachten ein
Chorgemeinschaft „Frohsinn" und Blasorchester des Musikvereins Rot gestalten ansprechendes Konzert in der Pfarrkirche Sankt Georg


Die Chorgemeinschaft „Frohsinn" (Bild) und das Blasorchester Rot ernteten für ihre Auftritte viel Applaus. (Foto: Kiechle)
Von Kurt Kiechle

ROT  Beim traditionellen vorweihnachtlichen Singen und Musizieren am vierten Adventssonntag in Rot ist die Pfarrkirche Sankt Georg vollbesetzt gewesen. Die Zuhörer spendeten den Mitwirkenden lebhaften Beifall und gaben auch gerne eine Spende zugunsten der Missionare Michael Miller und Hans Königseder.
Der Vorsitzende Viktor Maier vom Musikverein Rot freute sich über die vielen Zuhörer. Für seinen Verein ende mit dem Konzert ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 80 Jahre Musikverein Rot. „Nun möchten die Sänger und Musiker mit vorweihnachtlichem Singen und Musizieren auf das Weihnachtsfest einstimmen", sagte Maier. Dass ihnen dies ausgezeichnet gelang, zeigten die vielen zustimmenden Kommentare am Ende eines ansprechenden Konzertprogramms.
Chorleiter Ferdinand Thanner hatte für den Auftritt seines gemischten Chores „Frohsinn" „Die kleine Kantate zur Weihnachtszeit" von Klaus Heizmann einstudiert. Nach einem instrumentalen Vorspiel hörten die Zuhörer die Botschaft: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht". Der 1944 in Haan im Rheinland geborene Komponist hat mit prägnanten Sprecherpassagen (Gabi Miller und Lothar Miller) und beeindruckenden Chorliedern ein wunderbares Werk geschaffen. Es thematisiert das Wunder von Weihnachten und beschreibt die „Ängste, Zweifel vor dem Morgen, das Befinden der Hirten, die des Nachts auf dem Felde ihre Herden hüteten und schließlich mit einem jubilierenden „Ehre sei Gott in der Höhe" einstimmten: „Wir haben das Wunder von Bethlehem gesehen".

Mit dem konzertanten Stück „Ceremonico" von Hans van der Heide eröffnete das Blasorchester Rot unter der Stabführung von Elisabeth Maier seinen Konzertpart. Im Mittelteil dieses Werks für festliche Anlässe überstrahlen die Blechbläser das Orchester in einer fanfarenartigen Passage, ehe die Komposition endet, wie sie begonnen hat – in einem hoffungsvollen Schlussakkord.
In der bezaubernden „Advents-Fantasie" hat Roland Kernen die Klassiker „Macht hoch die Tür", „Maria durch den Dornwald ging" und „O Bethlehem du kleine Stadt" zu einem abwechslungsreichen Musikstück verarbeitet, das jedes Weihnachtskonzert bereichert und auch beim Publikum in Sankt Georg Rot prima ankam. „Aschenbrödels Tanz" aus der Feder von Karl Svoboda und von Kurt Gäble bearbeitet, gilt als Dauerbrenner im TV-Programm für Weihnachten („Drei Haselnüsse für Aschenbrödel").
Einen großen Bekanntheitsgrad erlangt hat ebenso Rainhard Fendrichs Hit „A Herz wie a Bergwerk", den Elisabeth Maier und ihre Musikerinnen und Musiker wie alle vorangegangenen Stücke mit Können interpretierte. Aus freudigem Herzen stimmte die Gemeinde in das vom Blasorchester begleitete „Herbei o ihr Gläubigen" ein. Einen emotionalen Abschluss fanden die Musikdarbietungen mit dem „Aber Heidschi, Bumbeidschi", bei dem Vater und Tochter, Erhard und Theresa Moosmayer, als Solisten an der Trompete glänzten. Der reiche Applaus gehörte auch den Gesangssolisten Simone Barth (Sopran) und Thomas Jans (Bariton) sowie Luise Schwarz (Klavier), Felicia Wieland (Flöte) und Deborah Werz (Oboe).
(Erschienen: 23.12.2013 Schwäbische Zeitung)


Musiker gratulieren Karl Russ
Der seit Samstag 80-Jährige ist fast sein Leben lang dem MV Rot treu verbunden


Der glückliche Geburtstagsjubilar Karl Russ, umringt von seinen Musikern. (Foto: Kurt Kiechle)

ROT / te  Bei vielen Ständchen aus freudigem Anlass hat Karl Russ die Tuba geblasen, am vergangenen Samstag ist ihm selbst (wieder einmal) eine musikalische Aufwartung zuteil geworden: Zu seinem 80. Geburtstag erfreute ihn „sein" Musikverein Rot unter dem Dirigat von Elisabeth Maier mit einem Standkonzert. Wohl kaum ein anderer aktiver Musiker zuvor hat diese Wertschätzung so verdient wie eben dieses Musiker-Urgestein, das sich in seiner nunmehr 65-jährigen Musikerlaufbahn als absolutes Vorbild in punkto Gemeinschaftssinn, Pflichtbewusstsein, Toleranz und Kameradschaft ausgezeichnet hat.
Auf diese Tugenden ist bereits bei früheren Ehrungsanlässen hingewiesen worden. Jetzt, zu seinem runden Geburtstag, hob der Vorsitzende Viktor Maier in seiner Laudatio die Vorzüge des Seniors der aktiven Kapelle und Ehrenvorsitzenden (seit 1983) noch einmal hervor. Mit dem flotten Marsch „Schwabengruß" und „Wir Musikanten" eröffnete das trotz Urlaubs- und Ferienzeit gut besetzte Blasorchester die musikalischen Glückwünsche, denen Vorsitzender Maier Worte der Dankbarkeit und Anerkennung anfügte. Nach dem Krieg, als der Musikverein wieder ins Leben gerufen worden sei, sei Karl Russ als damals 16-Jähriger von Anfang dabei gewesen. Viktor Maier erinnerte an etliche herausragende Marksteine im musikalischen Leben des Jubilars, so etwa als erster Vorsitzender. Von 1966 bis 1983 habe er mit Umsicht und Tatkraft den Verein geführt.
Karl Russ sei aber auch Bindeglied zwischen den aktiven Musikern und der heute leider nicht mehr existierenden Seniorenkapelle gewesen, der er mit gleicher Intensität als Tubaspieler angehörte. Nicht unerwähnt blieben die Verdienste des Jubilars, die er sich durch sein Engagement in anderen Vereinen und Institutionen erworben hatte. „Du hast für das Gemeinwohl sehr viel getan und dabei nie die Musik vernachlässigt", sagte Viktor Maier, wobei er auch die menschliche Seite als beispielgebend bezeichnete. In den Dank miteinbezogen wurde Ehefrau Käthe, die in all den Jahren die Aktivitäten ihres Mannes nicht nur akzeptiert, sondern auch unterstützt habe. „Lieber Karl, du bist schlichtweg das Urgestein des Vereins, der Fels in der Brandung und ein Glücksfall für uns", betonte Viktor Maier unter Überreichung eines inhaltreichen Geschenkkorbs.
Sichtlich berührt von diesen Gesten der Freundschaft versprach Karl Russ den Musikerinnen und Musikern: „Als Aktiver mach i no a bissle weiter, wenn‘s gsondheitlich goht."
(Erschienen: 11.08.2013 Schwäbische Zeitung)


Sternmarsch krönt Jubiläumsfest
Vier Gastkapellen marschieren auf Einladung des MV Rot in die Ortsmitte


Mehr als 200 Musiker hoben zum Musikantengruß ihre Instrumente in die Höhe. (Foto: Privat)

ROT / te „Wir sind mit unserem dreitägigen Jubiläums-Gartenfest rundherum zufrieden“, hat der zweite Vorsitzende Harald Dammann vom Musikverein Rot am Ende einer erfolgreichen Freiluftveranstaltung gesagt. Nach dem „spielerischen“ Auftakt bei den Music-Games am Freitagabend – die SZ berichtete – folgte am Tag darauf bei hochsommerlichen Temperaturen mit dem Sternmarsch ein weiterer Höhepunkt.
Angekündigt durch donnernde Böllerschüsse, marschierten vier Gastkapellen aus allen Richtungen durch etliche Straßen in die Ortsmitte und von dort gemeinsam mit Marschmusik zum Festgarten. Hier begrüßte der Vorsitzende des Jubiläumsvereins, Viktor Maier, die Musikfreunde aus Burgrieden mit ihrem neuen Dirigenten Thomas Euler, aus Andelfingen mit der musikalischen Leiterin Stefanie Kaiser, aus Ingerkingen unter der Leitung von Michael Hofer sowie die Kapelle Hochsträß, dirigiert von Stephanie Skibba.
Unter dem Dirigat von Elisabeth Maier und dem Roter Ehrendirigenten Herbert Kahle spielte das „vereinigte“ Blasorchester mit weit über 200 Musikern die Titel „Wir Musikanten“, den „Bozner Bergsteigermarsch“ und den „Musikantengruß“, bei dem alle Akteure ihre in der Abendsonne besonders glänzenden Instrumente in die Höhe hoben. In den nächsten Stunden wechselten sich die Gastkapellen in der Unterhaltung der Besucher im voll besetzten Festgarten bei der Turnhalle ab.

Nach einem feierlichen Festgottesdienst am Sonntag mit Pfarrer Norbert Hecht und einer Bläsergruppe des MV Rot wurden die wieder zahlreichen Gäste den ganzen Tag über mit Blasmusik vom Musikverein Bußmannshausen, Vororchester des Gastgebers, der Jugendkapelle Rottal und vom Blasorchester des MV Rot unterhalten.
(Erschienen: 18.06.2013 Schwäbische Zeitung)

Acht Mannschaften bei Final  Music Games am Start
Bei den Spielen ging es um Punkte, Zeit und viel Spaß

Von KURT KIECHLE

ROT  – Eigentlich ist es beschlossene Sache gewesen, die fast schon traditionellen Music Games zum Auftakt der jährlichen Gartenfeste nicht mehr ins Unterhaltungs-programm zu nehmen. Doch aus Anlass des Jubiläumsjahrs  wurde die Entscheidung aufgehoben. „Zum 80. Geburtstag des Musikvereins Rot wollten wir noch einmal solche Spiele anbieten", sagte der erste Vorsitzende Viktor Maier, als er am Freitagabend das Jubiläumsgartenfest eröffnete. Und dass die Verantwortlichen mit Spielleiter Harald Dammann an der Spitze den richtigen Entschluss gefasst hatten, zeigten auch die Begeisterung der acht teilnehmenden Mannschaften, der Beifall und die Anfeuerungsrufe der Fans der Teams.

An den Start gingen die Musikvereine Achstetten, Burgrieden, Bußmannshausen und Fellheim/Iller, der „Donnnerstags-Treff- Rot", der FV Rot, die Tennis Youngsters und die Chorgemeinschaft Frohsinn Rot. Unter dem phonstarken Schlachtruf der Wettkämpfer stellte Dammann die Mannschaften vor. Vor den einzelnen der insgesamt sechs Wettbewerbe erläuterte er die Spielregeln. Die Paarungen wurden vor jedem Spiel neu ausgelost. So kamen wechselnde Konstellationen zustande, die den Reiz der Sache zusätzlich erhöhten. Allen Teams war eines gemeinsam: Es wurde mit Ehrgeiz und Einsatz um Punkte und das beste Zeitkonto agiert. Regelverstöße wurden mit Strafsekunden oder Punktabzug geahndet. Da gab´s kein Pardon, aber auch keinen Einspruch. Fair Play stand obenan. Gleich zum Auftakt -„Fliegender Teppich"- wartete auf die Teams, bestehend aus vier Spielern, eine knifflige, aber auch lustig- sportliche Aufgabe.  Auf einem ausgedienten (Orient-) Teppich standen zwei Spieler, die anderen zwei Mitstreiter mussten den Bodenbelag in möglichst kurzer Zeit durch einen aufgebauten Parcours ziehen. Das gelang natürlich am besten, wenn die beiden auf dem Teppich synchron in die Höhe hüpften und die anderen beiden gleichzeitig nach Kräften an dem guten Stück zogen. Eine nasse Angelegenheit wurde für den einen oder anderen Teilnehmer das Spiel mit dem vielsagenden Arbeitstitel „Wassertrommel" Pro Team waren dafür nur zwei Wettkämpfer nötig, wobei der eine eine modifizierte Trommel um den Hals hängen hatte und der andere aus größerer Distanz Wasserluftballon möglichst in die „Marschtrommel" werfen sollte. Die so gewonnene Wassermenge – der Trommelträger war natürlich beim Auffangen gleichermaßen gefragt – wurde aufs Gramm hin abgewogen. Ziemlich einfach klang auch die Spielbeschreibung zum Wettbewerb „Gleichschritt Marsch". Schon mal vier Skifahrer auf drei Brettern gesehen? Bei den Final-Music- Games in Rot war das möglich. Mit modifizierten Langlaufskis wurden die Wettbewerber auf die Piste, genauer gesagt, auf den Parcours im Festgarten bei der Turnhalle geschickt. Auch die übrigen Aufgaben – eine davon in der Turnhalle – forderten den sportlichen Ehrgeiz und Geschicklichkeit der großen und kleinen Akteure heraus. Bei der Siegerehrung durfte sich der „Donnerstags-Treff" als Finalsieger feiern lassen. Er schaffte 64 Punkte, was ihm ein Spanferkelessen für 20 Personen einbrachte. Dicht auf den Fersen folgte dem Champion das Team vom FV Rot mit 63 Punkten. Dafür erhielten die Kicker 20 Liter Freibier. Die weiteren Platzierungen: 3. MV Achstetten, 58 Punkte (Vesperkorb), 4. Chorgemeinschaft Rot, 51 Punkte,  5. MV Fellheim, 49 Punkte, 6. MV Bußmannshausen, 46 Punkte, 7. MV Burgrieden, 45 Punkte, 8. Tennis- Youngsters 41 Punkte. Ein besonderer Dank galt den Sponsoren der ersten drei Preise, die restlichen Gewinne in Form von gefüllten Jubiläums -Weizenbiergläsern „80 Jahre MV Rot" steuerte selbstredend das Geburtstagskind bei. Nach der Siegerehrung spielte die Partyband des MV Rot bis Mitternacht auf. Vom Sternmarsch am Samstagabend und weiteren Festverlauf berichten wir noch.


Glanzvolles Konzert als Geschenk
Der Musikverein Rot und die Gastkapelle aus Schnürpflingen begeistern das Publikum


Als Solotrompeter beim Stück „Trompetensterne“ brillierten Vater Erhard und Sohn Tobias Moosmayer vom Musikverein Rot (Foto: Kiechle)

Von Kurt Kiechle

ROT Das schönste Geschenk zum 80. Geburtstag hat sich der Musikverein Rot mit seinem Jubiläumskonzert am Samstag selbst gemacht. In blendender Spiellaune präsentierte sich das mit 44 Aktiven besetzte Ensemble unter der Leitung von Elisabeth Maier in der voll besetzten Turnhalle. Eine angemessene Bereicherung war die Mitwirkung des Musikvereins „Harmonie“ Schnürpflingen.
In den Chor der Zufriedenen reihte sich auch Anton Hettich vom Blasmusik-Kreisverband Biberach ein. Der derzeit von einem Musikkonzert zum anderen eilende Repräsentant lobte nicht nur die Leistungen der Mitwirkenden in den höchsten Tönen, sondern in gleicher Weise auch das Wirken des MV Rot als Jubilar. Das Vereinsleben über einen Zeitraum von 80 Jahren zu gestalten sei eine besondere Leistung und verdiene hohe Anerkennung, sagte Hettich. „Für Rot ist der Musikverein unverzichtbar, begleitet er doch die Menschen durch das Jahr, stärkt damit die Gemeinschaft und ist Teil der Lebensqualität.“
Unter dem temperamentvollen Dirigat von Roland Schell eröffneten die 37 Blasmusiker der Gastkapelle aus Schnürpflingen ihren Part mit Ausschnitten aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, die eine traumatische Kindheitsgeschichte beschreibt. Die Eindrücke seiner Reisen in die Welt beschreibt der deutsche Komponist Markus Götz in seinem Werk „Cabo Verde – Inseln Im Wind“, das von den Schnürpflingern anspruchsvoll gespielt wurde. Eine reife Leistung boten Carolin Reisser und Barbara Jakob auf der Querflöte im Solostück „Celtic Flutes“ aus der Feder des bayerischen Komponisten Kurt Gäble. In spannungsvollen Bögen zeichnet er die schöne Landschaft Irlands. In Hochform zeigte sich das Gästeensemble zum Abschluss seines Konzertbeitrags mit der „Symphonie in Pop“ von Manfred Schneider. Ruhige Teile im Slow Beat wechselten sich mit einem fetzigen Disco-Rhythmus ab. Den Ruf des Publikums nach einer Zugabe erfüllte die Kapelle mit einem Konzertmarsch.

Nahtlos an die Leistungen der „Harmonie“ Schnürpflingen knüpfte das Blasorchester des Jubiläumsvereins Rot an. Elisabeth Maier führte ihre Musiker zur Höchstform, die den phonstarken Beifall der begeisterten Hörer geradezu herausforderten – auch dank des abwechslungsreichen konzertanten Musikprogramms. Das Stück „Festival Spirit“ von Christoph Walter war ein schwungvolles Opening, das den Akteuren sichtlich Spaß und Spielfreude vermittelte. Das 2004 entstandene Werk nach einer historischen Vorlage „Die Hexe und die Heilige“ von Steven Reinecke entführte das Publikum in die Welt des finsteren und mysteriösen Mittelalters. Höhepunkte aus dem Musical „Tanz der Vampire“ hatte Dirigentin Elisabeth Maier für einen ebenso hörenswerten Konzertbeitrag ausgewählt.

Trompetensolo als Höhepunkt

Im Kontrast dazu wurden die Konzertgäste beim „47er-Regimentsmarsch“ des österreichischen Militärmusikers Josef Franz Wagner schwungvoll und militärisch- zackig unterhalten. Den krönenden Abschluss bildete das Bravourstück „Trompetensterne“ von Ernst Hutter, Solotrompeter der Egerländer Musikanten. Erhard und Tobias Moosmayer brillierten an der Trompete mit strahlendem Spiel. Um eine (Teil-)Wiederholung des Titels kamen Vater und Sohn, vom Orchester bigbandartig begleitet, nicht herum. Das Auditorium applaudierte im Stehen, wofür es die Zugabe „You Raise me up“ gab. Den Dank des Vorsitzenden Viktor Maier hatten sich die Musiker sowie Martin Schneider (Schnürpflingen) und Felicia Wieland (Rot) für die Anmoderation der Musiktitel reichlich verdient.
(Erschienen: 08.04.2013 Schwäbische Zeitung)

Seit 65 Jahren bläst Karl Russ die Tuba
Der Senior erhält beim Jubiläumskonzert des MV Rot die Ganzenmüller-Medaille




Ehrungen beim Musikverein Rot: Eine hochkarätige Auszeichnung erhielt von Verbandsseite Ehrenvorsitzender Karl Russ (mit Urkunde). Mit ihm stellten sich (v.l.) Dirigentin Elisabeth Maier, Vorsitzender Viktor Maier, Harald Dammann, Anton Hettich vom Blasmusik-Kreisverband Biberach (Foto: Kiechle)

ROT / te Dem Leitsatz „Frei ohne Scheu – der Volksmusik treu“ haben sich schon viele Musiker- Generationen in der nunmehr 80-jährigen Geschichte des Musikvereins Rot verpflichtet gefühlt. Das Jubiläumskonzert am Samstag (siehe gesonderten Bericht) verlieh der Ehrung verdienter Musiker den angemessenen Rahmen. Anton Hettich vom Blasmusik-Kreisverband Biberach nahm die Auszeichnungen vor.
Mit dem Senior Karl Russ hat der MV Rot einen Idealisten in seinen Reihen, dem er sehr viel zu verdanken hat. Seit nahezu 65 Jahren bläst der bald 80-Jährige die Tuba. Schon zu Beginn seiner aktiven Laufbahn übernahm er das Amt des Instrumentenwarts und später Verantwortung im Beirat. Von 1966 bis 1983 führte Karl Russ mit Weitsicht und Tatkraft als Vorsitzender seinen Heimatverein. In etlichen Auszeichnungen brachten in der Vergangenheit der Verein und Blasmusikverband ihre Wertschätzung für dieses Engagement zum Ausdruck. Dazu gehörte auch die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden (1983).
Zum 80-jährigen Vereinsjubiläums kam jetzt eine weitere hochkarätige Auszeichnung hinzu: Anton Hettich verlieh Karl Russ die „Erich-Ganzenmüller-Medaille“ in Gold samt Urkunde. Der Namensgeber Professor Ganzenmüller hat sich als erster gewählter Präsident des Blasmusikverbandes Baden- Württemberg in besonderer Weise um die Verbandsarbeit gekümmert. Für Karl Russ dürfte Ganzenmüller das beste Vorbild gewesen sein.

Eine unverzichtbare Stütze für den amtierenden MV-Vorsitzenden Viktor Maier ist seit 1998 sein Stellvertreter Harald Dammann. Für die nunmehr 15-jährige Tätigkeit erhielt der in verschiedenen Bereichen agierende „Vizechef“ die Fördermedaille in Silber samt Verleihungsurkunde.

Junge Musiker geehrt

Dass im Musikverein Rot eine hoffnungsvolle junge Generation heranwächst, belegten die Ehrungen für zehnjährige aktive Tätigkeit. Mit der Ehrennadel in Bronze bedacht werden konnten: Felix Goldammer, Tobias Moosmayer (er leitet zudem seit 2008 mit großem Geschick das Vororchester), Daniela Nohr, Ramona Russ, Julia Russ und Salina Quack. Für alle Geehrten fand auch Vorsitzender Viktor Maier wertschätzende Worte, insbesondere für Karl Russ. Er sei absolutes Vorbild in punkto Gemeinschaftssinn, Pflichtbewusstsein, Toleranz und Kameradschaft.
(Erschienen: 08.04.2013 Schwäbische Zeitung)

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